Rimini ist... ein WUNDERVOLLES HINTERLAND!
Die Valconca, Hinterland von Rimini

Die Valconca, im Hinterland von Rimini, ist das Tal, das seinen Namen dem Fluss Conca verdankt. Ein schmaler Wasserlauf, der sich durch ein ruhiges Tal schlängelt, umgeben von sanften Hügeln, auf deren Gipfeln stimmungsvolle Dörfer zu finden sind: Gemmano, Mondaino, Morciano, Montecolombo, Montefiore, Montegridolfo, Saludecio, San Clemente und, mehr in der Ebene, San Giovanni in Marignano.

Als Grenzgebiet zwischen Romagna und Marken (und einst auch zwischen den Montefeltro und der Signoria der Malatesta) ist das Tal ein Schmuckkästchen voller landschaftlicher Schönheiten und Traditionen, das – wer es sich erlauben kann – mehr als einen Besuch wert ist.

Seine Schönheit machen insbesondere die zahlreichen schachbrettartig angeordneten Felsen und Burgen aus, die oft perfekt erhalten sind, wie jene von Montegridolfo oder Montefiore. Aber seinen Charme verdankt es auch seinen Bergstraßen, die sich hervorragend für Wanderungen oder Radtouren eignen und oft atemberaubende Aussichten mit „Meerblick“ bieten.

 

Das Tal ist überwiegend landschaftlich geprägt. Nicht umsonst wurde San Giovanni in Marignano – zauberhaftes spätmittelalterliches Dorf, das einst als Tor zur Valconca galt – in der Antike die Kornkammer der Malatesta genannt. Wenn Sie also lange Spaziergänge zwischen Feldern und Feldwegen lieben oder Fan des Gelände-Mountainbikens sind, ist dies garantiert Ihr kleines Paradies.

Neben ihren historisch-landschaftlichen Schönheiten bewahrt die Valconca auch ein Juwel, das alle Höhlenfans unbedingt besichtigen sollten: das Naturschutzgebiet und die Grotten von Onferno. Der Karstkomplex von Onferno kann besichtigt werden und gehört zu den bedeutendsten Gipshöhlen Italiens. Im Laufe von Jahrtausenden von einem Wildbach in den Fels gegraben, öffnen sich diese Grotten an der Basis des großen und einzigartigen Gipsmassivs, auf dem einst das „Castrum Inferni“ stand, und sorgt für einzigartige und seltene Szenarien und Eindrücke.