Rimini ist... KUNST!
Die Geheimnisse von ARIMINUM, dem römischen Rimini

I Segreti di Ariminum

Diese Stadt birgt viele Geheimnisse. Aber die Geheimnisse von Ariminum, dem römischen Rimini, werden Sie am meisten erstaunen. Vor allem, wenn Sie die Geschichte… und ihre Legenden lieben.

Um zur Gründung der Stadt Rimini zu gelangen, muss man einige Jahrhunderte bis ins schicksalhafte Jahr 268 v.Chr. zurückgehen. Damals verfügte der Senat von Rom offiziell die Errichtung einer besonders strategischen Kolonie für die entstehende Republik: die Stadt Ariminum. Für ihre Gründung wurde ein Ufer der Mündung des gleichnamigen Flusses (damals war Ariminus der Name des Flusses Marecchia), eine strategisch gelegene Region zwischen dem Adriatischen Meer, dem Apennin und dem Beginn der Po-Ebene, ausgewählt.

Eine Grenzregion mit intensivem Austausch also, aber auch Verteidigungsposten in Erwartung jener wichtigen Straßenkreuzung, die in Kürze mit dem Bau von zwei der wichtigen Straßen der Antike entstehen würde: Via Flaminia und Via Emilia, die in Rimini aufeinandertreffen und anschließend nach Rom bzw. Mailand abzweigen.

In unmittelbarer Nähe zu jenem Ort, wo Cäsar die berühmten Worte „Die Würfel sind gefallen“ gesprochen haben soll, an einem florierenden Hafen (in dieser Hinsicht ist unbedingt ein Besuch im Museum der Stadt zu empfehlen, das reich an wichtigen musischen Zeugnissen wie dem Mosaik mit Szenen, die das Einlaufen der Boote in den Hafen abbilden) und am Kreuzungspunkt wichtiger Straßen gelegen, begann das große Abenteuer von Ariminum, dem römischen Rimini.

Der Reichtum, der in der alten Funktion der Stadt als Handelszentrum begründet ist, und jener der Ereignisse, die ihre Geschichte prägten, haben ihr – über das klassische städtebauliche System der römischen Stadt hinaus – bis heute äußerst bedeutende Monumente (insbesondere den Augustusbogen), höchst faszinierende Bauwerke wie die Tiberiusbrücke und Häuser von seltener Schönheit wie das Domus der Chirurgen Eutyches hinterlassen. Diese Meilensteine lassen Sie voll und ganz in die eindrückliche Atmosphäre des einstigen Kaiserzeitalters eintauchen.