Rimini ist... SCHÖN!
Rimini, Stadt der Borghi

Rimini, Stadt der Borghi, weil ihre Schönheit (so wie ihre ursprüngliche Natur) genau darin besteht, dass sie ein malerisches Ganzes mit den historischenVierteln „außerhalb der Stadt“ bildet, Orte, die es in einem Spaziergang zu entdecken gilt.In Rimini werden sie Borghi genannt, es sind aber richtige Stadtviertel, die – auf sehr charakteristische Weise im Laufe der Jahrhunderte – direkt vor den Toren der Stadt entstanden sind. Insgesamt sind es vier: Borgo San Giuliano, Borgo San Giovanni, Borgo Sant’Andrea (oder Borgo Mazzini) und Borgo Marina. Und alle sind mindestens einen Besuch wert.

Der am meisten besuchte ist zweifellos Borgo San Giuliano, der mit der Stadt dank der antiken Tiberiusbrücke verbunden ist. Der kleine Borgo – heute reich an Weinkellern und Restaurants, aber einst ein ärmliches Viertel, in dem Fischerfamilien lebten – ist ein aufregender Sprung in die Vergangenheit und ein vollständiges Abtauchen in das typische Rimini von Fellini. Erwähnenswert ist der Besuch in der schönen Renaissance-Kirche San Giuliano und im Labyrinth der Straßen, das malerische und charakteristische Murales birgt.

Sehr stimmungsvoll ist auch ein anderer Borgo außerhalb der Stadt: Borgo San Giovanni. Gleich vor dem wichtigsten Eingang der Stadt, dem majestätischen Augustusbogen, zeigt sich dieser Borgo, der sich ursprünglich rund um den letzten Abschnitt der Via Flaminia gebildet hat, noch heute in seinem alten Kleid: eine lebendige und einladende städtische Straße, reich an Lokalen und charakteristischen kleinen Geschäften.

Vor einem anderen antiken Tor der Stadt – Porta Montanara – liegt hingegen der Borgo Sant’Andrea. Dieser Borgo, der einst das Forum Boarium beherbergte, ist heute ein schönes Stadtviertel mit einem der schönsten Parks („Raggi Verdi“) der Stadt.  Von diesem Borgo nimmt auch der lange Weg nach Covignano seinen Ausgang: die alte Straße, die im historischen Zentrum beginnt, führt zum nächstgelegenen Hügel der Stadt, von dem aus man herrliche Blicke auf die Adria genießt.

Der letzte historische Borgo der Stadt heißt Borgo Marina. Einst war er der Borgo der Seeleute direkt am Porto Canale unmittelbar außerhalb der mittelalterlichen Porta Galliana. Im Zweiten Weltkrieg heftig bombardiert, ist heute von seiner alten Gestalt nicht mehr viel zu erkennen. Die Tatsache, dass er das Epizentrum des multiethnischsten Viertels der Stadt ist, verleiht diesem Ort zweifellos jenen offenen und bunten Charakter, der typisch für grenznahe Kreuzungspunkte und Städte am Meer ist.

Das Herz von Rimini schlägt nicht nur im historischen Zentrum aber auch entlang der Küste. Die „Stadtviertel“ sind heute echte „Districts des Meeres“, die, mit dem laufenden Bau des neuen Parco del Mare (Meerespark), miteinander verbunden werden. Eine grüne Strecke mit ausgestatteten Flächen für Sport und Wellness, die die ganze Küste verbinden wird: von Torre Pedrera mit den städtischen Lounges bis nach Viserbella mit dem E’scaion Museum (Maritime Museum), von Viserba mit dem lebhaften Zentrum bis nach Rivabella mit der neuen Seepromenade, von San Giuliano Mare mit dem neuen Dock bis nach Marina Centro, von Bellariva mit den Clubs neben dem Strand bis nach Marebello, Rivazzurra und Miramare mit den Nachtleben.

 

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